In diesem Jahr fand am 10. September bereits zum 6. Mal der Tag der Jagd und Fischerei im Wildpark Knüll statt, einem nahezu idealen Standort, naturnah gelegen mit einer leistungsstarken Gastronomie und engagierten Mitarbeitern.
Neben Tieren anschauen konnten die Besucher sich über Jagd und Fischerei informieren. Zum ersten Mal bauten Fischer und Jäger ihre Stände direkt im Wildpark auf, eine gute Entscheidung, denn die Besucher ließen es sich nicht nehmen, an den Ständen eine Rast einzulegen und sich z. B. im Zelt des Verbandes Hessischer Fischer von Lothar und Marie-Luise Schneider in die Geheimnisse des Fliegenfischens einweihen zu lassen.


Bei Ingrid Scholz konnte frisch geräuchertes Fischfilet probiert werden, vorher wurde natürlich das Filetieren von ihr gezeigt und erklärt.


In einem Aquarium konnten invasive Krebsarten betrachtet werden. Es stellte sich heraus, dass für viele Besucher Krebs gleich Krebs ist und sie sich nicht darüber im Klaren waren, dass die invasiven Krebsarten wie,  Marmor, Kamper- und Signalkrebs eine Bedrohung für unseren heimischen Edelkrebs darstellen.


Die kleinen Besucher freuten sich über die Gelegenheit einen Gipsfisch zu bemalen oder einen Button mit einem selbstgemalten Bild zu gestalten.

Aber auch die Wildparkralley fand großen Anklang. Hier waren die Kinder im Park unterwegs, um an den verschiedenen Stationen Fragen zu Jagd und Fischerei zu beantworten. Ihre Teilnahme wurde mit einem Sofortpreis und der Teilnahme an der Abschlusstombola belohnt.

Im Ausgangsbereich bestand die Möglichkeit, veredelte Fisch –und Wildprodukte zu erwerben und mit nach Hause zu nehmen.

Der Termin für den 7. Tag der Jagd und Fischerei steht auch schon fest. Notieren Sie sich den 09. September 2018 und kommen Sie uns im Wildpark Knüll besuchen.

Martina Bechstedt

Fotos: M. Bechstedt

6 Tag der Jagd und Fischerei

Am 10. September fand im Naturzentrum Wildpark Knüll, der 6. Tag der Jagd und Fischerei statt. Aufgrund des anfänglich schlechten Wetters, waren weniger Besucher wie sonst im Park, aber die Aktionen und Aufgaben an den Ständen, die dieses mal auch im Wildpark zu finden waren, fanden bei Groß und Klein gefallen. Nachfolgend ein paar Impressionen vom 6. Tag der Jagd und Fischerei und am Ende der Bildergalerie ein Video des Bläserkorps in Aktion.

Eröffnung durch das Bläserkorps des KJV

 

Axel Keller spricht für die Fischer

Jürgen Kaufmann spricht für die Jäger und und die Kreisverwaltung

 

Falknerei Schanze Team

Forellenhof Hergetsfeld

 

Lecker Wurst von Andreas Willer

Das Bläserkorps im Park

 

Das Deckenbrett in Aktion

Saugute Wildschwein Bratwürstchen

 

Der Lernort Natur Wagen vom KJV Ziegenhain

Im großen Zelt der Fischer

 

Immer dabei - Fliegenbinden

Geräucherte Forelle

 

Der Stand des Kreisjagdverein Fritzlar - Homberg

Tierspuren erstellen am Wildpark Stand

 

Jagdschmuck für die Frauen

Der Stand von HessenForst

 

Viel Betrieb am Stand

Lernort Natur fühlen und sehen

 

Exponate der Fischer

Rotmilan und Gerlannerfalke beim Spaziergang

 

Kooperation Jagdschule Knüllwald und Kreisjagdverein Fritzlar - Homberg

5. Tag der Jagd und Fischerei 2016

 
 
Geschichte von Jagd, Fischerei, Holz und Forstwirtschaft lockte zahlreiche Besucher
 

Der 5. Tag der Jagd und Fischerei am 11. September 2016 im Wildpark Knüll war Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Besuchern und damit natürlich an diesem Wochenende einer der Publikumsmagneten im nordhessischen Knüllgebiet. Mit Freude und Stolz konnten die Veranstalter, die drei Kreisjagdvereine Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain im Schwalm-Eder-Kreis, der Verband Hessischer Fischer e.V. in Verbindung mit dem Anglerverein Borken (Hessen) und dem Schwalm-Eder-Kreis als Träger des Wildparks sich über die steigende Beliebtheit ihrer jährlichen herbstlichen Veranstaltung freuen. Viele Besucher, vor allen Dingen Familien mit Kindern, nutzten das naturnahe Ambiente des Wildgeheges mit seinen Natur- und Umweltbildungseinrichtungen und der leistungsstarken Gastronomie, um sich über Fisch und Wildbret als die gesündesten Lebensmittel zu informieren. Daneben boten zahlreiche Aktivitäten, an denen sich vor allen Dingen auch Hessen-Forst durch das Forstamt Neukirchen engagiert beteiligte, die Möglichkeit, Näheres über die Geschichte von Holz, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei zu erfahren. Dabei kamen natürlich auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Kostproben von veredelten Fisch- und Wildbretprodukten wurden angeboten und fanden wieder einmal starken Zuspruch. Eine vielfältige, auf Fisch und Wildbret abgestimmte Speisekarte der Wild-parkgastronomie sorgte für das bewusste Erleben des Tags mit wirklich allen Sinnen.

Der Hausherr des Wildparks Knüll, Landrat Winfried Becker, und der Präsident des Landesjagdverbandes Hessen, Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, sowie Axel Keller für den Verband Hessischer Fischer e.V. machten in ihren Grußworten eindrucksvoll deutlich, welche vielfältige Bedeutung derartige Veranstaltungen haben. Dabei kamen neben der Information und Aufklärung über die Bedeutung der nachhaltigen Nutzung der Natur besonders die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der Naturnutzer, gleichgültig ob Land- oder Forstwirte, Angler oder Jäger, Sportler oder Er-holungssuchende, mehr als deutlich zum Ausdruck. Die ständig steigende Beliebtheit zeige den Veranstaltern einmal mehr, dass Information und Aufklärung auch zukünftig und auf Dauer notwendig sind, auf fruchtbaren Boden fallen und das Interesse an den gesunden Produkten der Natur stetig außerordentlich positiv beeinflussen und fördern.

Im Rahmen der Darstellung der Geschichte von Holz, Forstwirtschaft, Jagd und Fi-scherei wurden durch HessenForst, die Falknerei Schanze, die Bogensportvorführungen durch das Nomadencamp von Michael Woisitschleger und alle Veranstaltungsverantwortlichen eindrucksvoll ein Querschnitt über die Entwicklung in den letzten Jahrhunderten vermittelt.

Ein besonderer Höhepunkt waren dabei die Gesprächsrunden mit dem Sprachforscher und Kenner des ländlichen Raums Prof. Dr. Dingeldein von der Uni Marburg, der unter dem Motto "Wie man in den Wald hineinruft ………….."- Spiegelung von Wald, Jagd und Fischerei in Wortschatz und Redensarten - einen Einblick in die vielfältigen Auswirkungen dieser seit alters her unverzichtbaren menschlichen Aktivitäten auf das heutige deutsche Sprachgut vermitteln konnte.

Der Wildpark Knüll erwies sich einmal mehr als idealer Standort für die Durchführung des Tags der Jagd und Fischerei. Dabei kam in diesem Jahr dem dort vorhandenen Wolfsgehege durch die Darstellung der Auswirkungen des natürlichen Wolfsverhaltens auf die geschichtliche Entwicklung der menschlichen Jagdaktivitäten eine besondere Bedeutung zu.

Auch der Lernort-Natur-Wagen durfte natürlich nicht fehlen und erfreute sich großer Beliebtheit. Die Wildparkrally mit attraktiven Preisen und die Kreativstände für die jungen Besucher sorgten dafür, dass gerade den Familien mit Kindern die Bedeu-tung der Natur und der in ihr beheimateten natürlichen Ressourcen in Form von Tieren und Pflanzen sowie deren nachhaltig Nutzung näher gebracht werden konnten.

Selbstverständlich bestand auch wieder die Möglichkeit, veredelte Produkte von Fisch und Wildbret zu erwerben und als schmackhafte Erinnerung an den Tag der Jagd und Fischerei mit nach Hause zu nehmen. Daneben konnte man natürlich auch wieder bei der Fischräucherei und dem Fischfiletieren zusehen und Kostproben er-haschen.

Was aber wäre eine naturnahe Veranstaltung im Wildpark Knüll ohne die Klänge der Jagdhörner. Eindrucksvoll und musikalisch auf hohem Niveau umrahmten die Jagd-hornbläserkorps der Kreisjagdvereins Fritzlar-Homberg und der Bläsergemeinschaft Hubertus Melsungen / Fuldaederspitze Guxhagen im KJV Melsungen unter der Leitung von Roland Baumunk und Andreas Geiser den diesjährigen Tag der Jagd und Fischerei.
Und was wäre der Tag der Jagd und Fischerei ohne materielle Hilfe. Ein besonderer Dank gilt der Naturlandstiftung Hessen - Kreisgruppe Schwalm-Eder e.V., die die Veranstaltung sehr großzügig unterstützt hat.

Schon jetzt darf man sich auf den nächsten Tag der Jagd und Fischerei im Jahr 2017 freuen, der neben der Werbung für Fisch und Wildbret die vielfältigen Möglich-keiten der Nutzung von Holz in der Kunst, Musik oder dem Sport sowie als Energieträger näher vermitteln wird.

Werner Wittich

Meinhard Kühne achtet in seiner Bräterei darauf, dass die Wildschweinwürstchen nicht zu dunkel werden.
Nicht im Bild: Seine leckeren Fischfrikadellen

Gutgelaunt warten Ingrid Scholz und Winfried Klein darauf, den Besuchern das Filetieren und Räuchern von Fisch näherzubringen.

   
 
Wo Ingrid ist, kann er nicht weit sein. Kurt Scholz, unser Mann am Fliegen- Bindestock  
Fotos: M. Bechsted

5. Tag der Jagd und Fischerei
Naturzentrum Wildpark Knüll

Informationen zum Tag der Jagd & Fischerei im Schwalm-Eder-Kreis

Drei Nordhessische Jagdvereine und der Verband Hessischer Fischer sowie örtliche Angelvereine haben erstmalig im September 2012 im Naturzentrum Wildpark Knüll eine gemeinsame Veranstaltung durchgeführt, um Wild- und Fischprodukte aus der heimischen Region den interessierten Besuchern näher zu bringen. Auch wurden die Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, um die Ausbildung für einen Angel- oder Jagdschein in einem der Vereine zu besuchen. Der Tag der Jagd und Fischerei soll im Naturzentrum Wildpark Knüll eine jährlich wiederkehrende Dauereinrichtung werden.

Geschichte von Jagd, Fischerei, Holz und Forstwirtschaft lockte zahlreiche Besucher


Falkner Schanze und Steinandler Zeuss Der 5. Tag der Jagd und Fischerei im Wildpark Knüll war kürzlich Anziehungspunkt für eine Vielzahl von Besuchern und damit natürlich an diesem Wochenende einer der Publikumsmagneten im nordhessischen Knüllgebiet.

Mit Freude und Stolz konnten die Veranstalter, die drei Kreisjagdvereine Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain im Schwalm-Eder-Kreis, der Verband Hessischer Fischer e.V. in Verbindung mit dem Anglerverein Borken (Hessen) und der Schwalm-Eder-Kreis als Träger des Wildparks sich über die steigende Beliebtheit ihrer jährlichen herbstlichen Veranstaltung freuen.

Viele Besucher, darunter viele Familie, nutzten das naturnahe Ambiente des Wildgeheges mit seinen Natur- und Umweltbildungseinrichtungen und der leistungsstarken Gastronomie, um sich über Fisch und Wildbret als die gesündesten Lebensmittel zu informieren. Daneben boten zahlreiche Aktivitäten, an denen sich vor auch HessenForst durch das Forstamt Neukirchen engagiert beteiligte, die Möglichkeit, näheres über die Geschichte von Holz, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei zu erfahren. Dabei kamen natürlich auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Kostproben von veredelten Fisch- und Wildbretprodukten wurden angeboten und fanden wieder einmal starken Zuspruch. Eine vielfältige, auf Fisch und Wildbret abgestimmte Speisekarte der Wildparkgastronomie sorgte für das bewusste Erleben des Tags mit wirklich allen Sinnen.

Fisch räuchern und filetieren ©Foto: Stefan Preis | nhDer Hausherr des Wildparks Knüll, Landrat Winfried Becker, und der Präsident des Landesjagdverbandes Hessen, Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, sowie Axel Keller für den Verband Hessischer Fischer e.V. machten in ihren Grußworten eindrucksvoll deutlich, welche vielfältige Bedeutung derartige Veranstaltungen haben. Dabei kamen neben der Information und Aufklärung über die Bedeutung der nachhaltigen Nutzung der Natur besonders die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt der Naturnutzer, gleichgültig ob Land- oder Forstwirte, Angler oder Jäger, Sportler oder Erholungssuchende, mehr als deutlich zum Ausdruck. Die ständig steigende Beliebtheit zeige den Veranstaltern einmal mehr, dass Information und Aufklärung auch zukünftig und auf Dauer notwendig sind, auf fruchtbaren Boden fallen und das Interesse an den gesunden Produkten der Natur stetig außerordentlich positiv beeinflussen und fördern.

Im Rahmen der Darstellung der Geschichte von Holz, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei wurden durch HessenForst, die Falknerei Schanze, die Bogensportvorführungen durch das Nomadencamp von Michael Woisitschleger und alle Veranstaltungsverantwortlichen eindrucksvoll ein Querschnitt über die Entwicklung in den letzten Jahrhunderten vermittelt.

Ein besonderer Höhepunkt waren dabei die Gesprächsrunden mit dem Sprachforscher und Kenner des ländlichen Raums Prof. Dr. Dingeldein von der Uni Marburg, der unter dem Motto

„Wie man in den Wald hineinruft …………..“
- Spiegelung von Wald, Jagd und Fischerei in Wortschatz und Redensarten -

einen Einblick in die vielfältigen Auswirkungen dieser seit alters her unverzichtbaren menschlichen Aktivitäten auf das heutige deutsche Sprachgut vermitteln konnte.

Der Wildpark Knüll erwies sich einmal mehr als idealer Standort für die Durchführung des Tags der Jagd und Fischerei. Dabei kam in diesem Jahr dem dort vorhandenen Wolfsgehege durch die Darstellung der Auswirkungen des natürlichen Wolfsverhaltens auf die geschichtliche Entwicklung der menschlichen Jagdaktivitäten eine besondere Bedeutung zu.

Auch der Lernort-Natur-Wagen durfte natürlich nicht fehlen und erfreute sich großer Beliebtheit. Die Wildparkrally mit attraktiven Preisen und die Kreativstände für die jungen Besucher sorgten dafür, dass gerade den Familien mit Kindern die Bedeutung der Natur und der in ihr beheimateten natürlichen Ressourcen in Form von Tieren und Pflanzen sowie deren nachhaltig Nutzung näher gebracht werden konnten.

Selbstverständlich bestand auch wieder die Möglichkeit, veredelte Produkte von Fisch und Wildbret zu erwerben und als schmackhafte Erinnerung an den Tag der Jagd und Fischerei mit nach Hause zu nehmen. Daneben konnte man natürlich auch wieder bei der Fischräucherei und dem Fischfiletieren zusehen und Kostproben erhaschen.

Was aber wäre eine naturnahe Veranstaltung im Wildpark Knüll ohne die Klänge der Jagdhörner. Eindrucksvoll und musikalisch auf hohem Niveau umrahmten die Jagdhornbläserkorps der Kreisjagdvereins Fritzlar-Homberg und der Bläsergemeinschaft Hubertus Melsungen / Fuldaederspitze Guxhagen im KJV Melsungen unter der Leitung von Roland Baumunk und Andreas Geiser den diesjährigen Tag der Jagd und Fischerei.

Ein besonderer Dank gilt der Naturlandstiftung Hessen – Kreisgruppe Schwalm-Eder e.V., die die Veranstaltung sehr großzügig unterstützt hat.

Schon jetzt darf man sich auf den nächsten Tag der Jagd und Fischerei im Jahr 2017 freuen, der neben der Werbung für Fisch und Wildbret die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung von Holz in der Kunst, Musik oder dem Sport sowie als Energieträger näher vermitteln wird.

Weitere Bilder vom 5. Tag der Jagd und Fischerei findet man hier

Werner Wittich
1. VS KJV Fritzlar-Homberg e.V.

4. Tag der Jagd und Fischerei 2015
- Pilze und Wildkräuter machten Appetit auf mehr -

Die Runde der Ehrengäste und VerantwortlichenAuch der 4. Tag der Jagd und Fischerei im September 2015 im Wildpark Knüll, veranstaltet von den drei Kreisjagdvereinen Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain im Schwalm-Eder-Kreis und dem Landesverband und dem Kreisverband Schwalm-Eder der Hessischer Fischer sowie dem Schwalm-Eder-Kreis als Träger des Wildpark, war wieder ein großer Erfolg und Publikumsmagnet. Mehr als tausend Besucher nutzten das naturnahe Ambiente des Wildgeheges mit seinen Natur- und Umweltbildungseinrichtungen und der leistungsstarken Gastronomie im Knüllgebirge, um sich über Fisch und Wildbret als die gesündesten Lebensmittel zu informieren und Pilze und Wildkräuter als Teile der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen unserer Heimat näher kennen zu lernen. Natürlich blieb es nicht nur bei der Information, Kostproben wurden angeboten und eine vielfältige, auf Fisch und Wildbret abgestimmte Speisekarte der Wildparkgastronomie sorgte für das bewusste Erleben des Tags mit wirklich allen Sinnen.

Der Hausherr des Wildparks Knüll, Landrat Winfried Becker und die Präsidenten des Landesjagdverbandes Hessen und des Verbandes der Hessischen Fischer, Dr. Jürgen Ellenberger und Klaus Däschler, machten in ihren Grußworten eindrucksvoll deutlich, wie wertvoll und wichtig gerade in Zeiten, wo die Entfremdung von der Natur und der gewachsenen nachhaltigen Nutzung der Früchte der Natur den Zeitgeist und die politischen Entscheidungen bestimmen wollen, derartige Veranstaltungen sind. Der ungebrochene Besucherzuspruch hat den Veranstalter mehr als deutlich bewiesen, dass Information und Aufklärung immer wieder notwendig sind, auf fruchtbaren Boden fallen und das Interesse an den gesunden Produkten der Natur sich stetig außerordentlich positiv entwickelt.

Pilze in unendlicher Vielfalt - vom Fachmann erläutertIm Rahmen der nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen informierten am Tag der Jagd und Fischerei die Kräuterfrau Anna Hutter (Fritzlar) und der Pilzexperten Dr. Eckehardt Tippmann (Frankenberg/Eder) über die vielfältigen Möglichkeiten besonders des Kennenlernens und natürlich auch der Nutzung dieser Geschenke der Natur. Das galt ganz besonders auch bei der Verwendung für die Zubereitung von Fisch und Wildbret in der heimischen Küche.

Natürlich durften im Rahmen der Informationen auch die Probierstationen, die sich bei den Besuchern immer wieder größter Beliebtheit erfreuen, nicht fehlen. Kostproben von Wildschweinbratwürstchen, Fischfrikadellen und die Ergebnisse der Vorführung von einfach einsetzbaren Fischräucherstationen waren heißbegehrt.

Die Informationen für die Gäste im Wildpark Knüll mit dessen vielfältiger Tierwelt stießen mit fischereifachlichen und natur- und jagdbezogenen Aktiv-Ausstellungen auf ein großes Interesse. Da wurden neben den themenbezogenen Erläuterungen die gewässerkundlichen Aufgaben der Fischer ebenso angesprochen wie die brandaktuellen Zeitungsmeldungen zur Rückkehr von Luchs und Wolf in den Lebensraum unserer Kulturlandschaft. Auch hier durften sachlich-fachliche Hinweise zur fehlenden Notwendigkeit der politisch-ideologischen Bestrebungen nach gewollten Veränderungen der gewachsenen zeitgerechten Vorgaben für die nachhaltige Nutzung der Früchte der Natur nicht fehlen.

Kräuterfrau Anna Hutter im EinsatzDer Lernort-Natur-Wagen war ebenso Publikumsmagnet wie die Stände der heimischen Veredlungsbetriebe für Wildbret- und Fischprodukte. Die Wildparkrally mit attraktiven Preisen und die Kreativstände für die jungen Besucher sorgten dafür, dass gerade den Familien mit Kindern die Bedeutung der Natur und der in ihr beheimateten natürlichen Ressourcen sowie deren Nutzung nachhaltig näher gebracht werden konnten.

Und natürlich durften bei dieser naturnahen Veranstaltung im Wildpark Knüll die Klänge der Jagdhörner nicht fehlen. In gekonnter Weise umrahmte das Jagdhornbläserkorps des Kreisjagdvereins "Hubertus" Ziegenhain unter der Leitung von Vincenz Kindl die Eröffnungsfeier und unterhielt anschließend die zahlreichen interessierten Gäste mit einem Querschnitt aus ihrem Repertoire bekannter Jagdsignale, Jagdfanfaren und Jägermärsche.

Schon jetzt ist es empfehlenswert, sich den 11. September 2016 als Termin für den 5. Tag der Jagd und Fischerei vorzumerken, der neben den Informationen zu Fisch und Wildbret ganz im Zeichen der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressource Holz stehen wird.

3. Tag der Jagd und Fischerei im Widpark Knüll

 
Neubürger auf dem Vormarsch
 

Auch in diesem Jahr präsentierten sich Fischer und Jäger gemeinsam den zahlreichen Besuchern beim 3. Tag der Jagd und Fischerei. Im Wildpark Knüll.

Das Leitthema für diese Veranstaltung war ein sehr spannendes: Tiere - Neozoen und Pflanzen - Neophyten - eingewanderte Tiere und Pflanzen in unserer Region, eine Ausstellung zu diesem Thema wurde gut besucht.
Spontan hatte sich das Regierungspräsidium Gießen bereit erklärt, zwei Mitarbeiter zu entsenden, die sich mit Neozoen und Neophyten bestens auskennen. Und so unterstützten uns Jutta Neumann und Gerrit Oberheidt mit ihrem Wissen und standen den Besuchern Rede und Antwort.

Wer dieses Jahr den beliebten Bachlauf suchte, suchte vergebens. An gleicher Stelle hatte der AV Borken e. V. ein Aquarium mit invasiven Krebsen aufgestellt. Der 1. Vorsitzende Axel Keller informierte über die Gefahren für unseren heimischen Krebs, die von Signalkrebs und Co ausgehen. Er zeigte die Merkmale auf, an denen man die ungeliebten "Neubürger" erkennen kann. Die Krebse selbst waren mit ihrer Enttarnung nicht einverstanden und Axel wurde des öfteren in die Finger gezwickt.

Auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Gipsfische bemalen, Magnetfischangeln und Fischmemory - am Stand des Verbandes konnten sie - gut betreut von Nora Bechstedt - kreativ werden, ihre Zielsicherheit testen oder das Gedächtnis trainieren.

Die Fliegenbinder Ingrid und Kurt Scholz ließen es sich nicht nehmen, auch an diesem Tag ihre gebundenen Fliegen an die Frau oder den Mann zu bringen und Siegfried Lerschmacher informierte über den Weg zur staatlichen Fischerprüfung.
Die Besucher konnten Wildbratwürstchen und Fischfrikadellen probieren und wer auf den Geschmack gekommen war, konnte sich veredelte Fisch- und Wildprodukte mit nach Hause nehmen.


Notieren Sie sich schon jetzt: Am 13.09.2015 findet der 4. Tag der Jagd und Fischerei im Wildpark Knüll statt. Dieser wird sich mit den vorhandenen und verfügbaren Ressourcen der Natur für uns Menschen, bezogen auf unsere Region, beschäftigen

mb

 
Ingrid und Kurt Scholz in ihrem Element….. Eine kleine Kostprobe gefällig? Der AV Borken bittet zu Tisch

Fotos: mb
 
 

Durchfahrverbote und die Anglerei

Die nachfolgenden Schilder dürfte ja jeder schon mehr als einmal gesehen haben und damit verbunden evtl. auch schon mal "Ärger" gehabt haben:

Die besten Wege zu den meisten unserer Gewässer führen nicht selten über forst- und landwirtschaftliche Wege oder sonstige Wege, die nicht als Straßen für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gedacht sind. Diese Wege sind oft mit dem Verkehrszeichen 250 zu § 41 Abs. 2 Nr. 6 Straßenverkehrsordnung (StVO) versehen. Das aus dem alltäglichen Straßenverkehr allseits bekannte Zeichen sieht so aus:

Image Hosted by ImageShack.us


Das Verkehrszeichen betrifft, wo es zeitlich unbeschränkt gilt, jedes Einfahren und Parken! Abzweigungen, die nur über die gesperrte Straße erreichbar sind, werden mitumfasst. Auch wenn die Straße gesperrt ist, bleibt die Straße dennoch öffentlich (öffentlicher Verkehrsgrund!) Auf ihr gelten also die allgemeinen Regeln der StVO und der StVZO, z.B. Vorfahrtsregeln (§ 8 StVO, etc.) Wer das Zeichen verbotswidrig passiert, hat also keine sog. Narrenfreiheit.
 
Das Zusatzschild "Anlieger frei" (Zeichen Nr. 1020-30 zu § 39 Abs. 2 Satz 2 StVO)

Image Hosted by ImageShack.us

erlaubt nicht nur den eigentlichen Grundstücksanliegern die Durchfahrt, sondern auch anderen Nutzungsberechtigten. Dazu gehören auch die Jagd und die Fischerei!
 
Das Zusatzschild "Landwirtschaftlicher Verkehr frei" (Zeichen 1026-36 zu § 39 Abs. 2 Satz 2 StVO)

Image Hosted by ImageShack.us

stellt nicht auf bestimmte Fahrzeugarten oder Halter ab, sondern auf den landwirtschaftlichen Zweck der Wegebenutzung. Die Bewirtschaftung eines Binnengewässers im Rahmen der Fischerei, d.h. die Reinigung des Gewässers, der Besatz von Fischen und die Fischereiaufsicht ist in diesem Sinne als "landwirtschaftliche" Tätigkeit anzusehen, nicht jedoch das bloße Angeln!!! Hier darf der Angler also nicht einfahren, aber der Fischereiberechtigte zu Bewirtschaftungszwecken oder eben die Fischereiaufsicht.

Vielleicht nutzt es dem einen oder anderen Angler mal bei entsprechender Gelegenheit als Argumentationshilfe; in welche Richtung auch immer.

Tag der Jagd und Fischerei im Wildpark Knüll

Artikel aus SEK- News

Erster Tag der Jagd und Fischerei im Wildpark Knüll

Homberg-Allmuthshausen. Fisch und Wildbret in aller Munde – das gibt sicherlich im übertragenen Sinne das Ergebnis des gemeinsamen Tags der Jagd und Fischerei für den Schwalm-Eder-Kreis im Wildpark Knüll mehr als treffend wieder. Weit mehr als 1.000 Besucher ließen es sich am vorletzten Septembersonntag nicht nehmen, den Fischern und Jägern im Wildpark Knüll und dem Wildpark selbst beim 1. Tag der Jagd und Fischerei einen Besuch abzustatten. Ihnen bot sich in vielfältiger Form Gelegenheit, Fisch und Wildbret aus der Region als gesundes Lebensmittel zu probieren oder im Rahmen des Angebots der Wildparkgastronomie Hepe auf der Speisekarte zu genießen.

Die heimischen Organisationen der Jäger und Fischer informierten in anschaulicher Form über den Lebensraum von Wildtieren und Gewässerbewohnern im Schwalm-Eder-Kreis. Der Uhu auf der Faust des Falkners, die Erläuterungen zu den einzelnen Bewohnern unserer heimischen Natur am Lernort-Natur-Wagen, ein buntes Kinderprogramm oder der Versuch, unter kundiger Anleitung mit dem Wurfgewicht an einer Angelrute in die Mitte einer großen Scheibe zu treffen waren nur Teile des vielfältigen Angebots, das die gemeinsam den Tag der Jagd und Fischerei ausrichtenden Veranstalter für alle Altersgruppen der Besucher vorbereitet hatten.

Doch an oberster Stelle stand an diesem Tag das Probieren von Fisch- und Wildbretprodukten. So war es auch wenig verwunderlich, dass nach einem erfolgreichen Informations- und Präsentationstag alle angebotenen Kostenproben in Form von Fischfrikadellen, Wildschweinbratwurst, geräucherter Lachsforelle, Wildschinken und Wildschweinwurst verzehrt waren. Neben umfangreichen Informationen über die gesunden Lebensmittel und den Lebensraum der Wildtiere stießen auch Erläuterungen zur Jagd und Fischerei im Schwalm-Eder-Kreis auf großes Interesse.

Die gewachsene Verbindung der Fischer bzw. Angler und der Jäger im Schwalm-Eder-Kreis mit dem Wildpark Knüll insbesondere auch bei der Ausbildung zur Erlangung des Fischerei- oder des Jagdscheins konnte vielen Interessenten als gelungene Symbiose
vermittelt werden.

Der Tag der Jagd und Fischerei erhielt durch den Besuch von Staatssekretär Mark Weinmeister vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die Anwesenheit des Ersten Kreisbeigeordneten des Schwalm-Eder-Kreises Winfried Becker sowie mehrerer Bürgermeister und die Teilnahme der obersten Repräsentanten der Jäger und Fischer auf Landes- und regionaler Ebene eine besondere Würdigung. Dies kam auch in den überbrachten Grußworten zum Ausdruck, die auf die Bedeutung der natürlich gewachsenen Lebensmittel Fisch und Wildbret als Ernährungsgrundlage und den besonderen Stellenwert des Wildparks Knüll als Naturzentrum im Schwalm-Eder-Kreis aufmerksam machten.

Von den zahlreichen Besuchern mit Spannung erwartet wurde nicht nur der Anschnitt des auf dem Drehspieß gebratenen Wildschweins sondern insbesondere auch der Auftritt der drei im Kreisgebiet bestehenden Jagdhornbläsergruppen der als Mitveranstalter auftretenden drei Kreisjagdvereine. Neben den Einzelauftritten der einzelnen Bläsergruppen war besonders das gemeinsame Blasen aller Gruppen mit zusammen rund 65 Aktiven unter der Leitung von Roland Baumunk (Knüllwald) einerder Höhepunkte des diesjährigen Tags der Jagd und Fischerei.

Informationsmaterial über den Bezug und Erwerb von Fisch und Wildbret als naturbelassenes und gesundes Lebensmittel kann von den heimischen Jagd- und Fischereivereinen, dem Wildpark Knüll und der Wildparkgastronomie bezogen werden. Die Internetseiten der Jäger und Fischer werden ebenfalls dauerhaft über die Bezugsmöglichkeiten dieser gesunden Naturprodukte informieren.

Alle aktiv Beteiligten haben sich nach diesem erfolgreichen Tag eine erneute Präsentation ihrer gemeinsamen Aktivitäten im Schwalm Eder-Kreis für den zweiten Tag der Jagd und Fischerei im Herbst 2013 vorgenommen. (red)

Wildpark Knüll: Aktionstag der Jäger und Angler

Schwalm-Eder. Würzige Fischbällchen, kräftige Wildschweinwurst – auch das Verständnis für Jagd und Fischerei geht offenbar durch den Magen. So gestärkt konsumierten die Besucher beim 1. Tag der Jagd und Fischerei jede Menge Informationen über die wohl ältesten Arten der Nahrungsgewinnung.

Wildpark-Tag

© Rohde

Spurensuche: Im Mais versteckt waren Trittspuren von Wildtieren. Helena Gräser (8) aus Fritzlar hatte einen Hirschabdruck gefunden. Brigitte Reimer aus Oberurff half ihr dabei.

Angler und Jäger, die in ihren Bereichen mit ähnlichen Aufgaben und ähnlichen Problemen konfrontiert sind, traten am Sonntag erstmals gemeinsam an die Öffentlichkeit. Es gebe viele Schnittmengen und Kontakte, die künftig auf diese Weise gepflegt werden sollen, sagte Werner Wittich (Borken), der Vorsitzende des Kreisjagdvereins Fritzlar-Homberg.

Verbandsvertreter wiesen am Sonntag darauf hin, dass sich Jäger und Angler gleichermaßen für den Erhalt der ihnen anvertrauten Lebensräume einsetzen und noch dazu für qualitativ hochwertige Lebensmittel sorgen.

Lebensräume gehen verloren

In beiden Bereichen gibt es aber auch Entwicklungen, die Sorgen bereiten. So sei der Bestand an Rebhühnern im Schwalm-Eder-Kreis drastisch zurückgegangen, berichtete Werner Wittich gegenüber der HNA. Die Tiere seien auf kleinteilige, naturnahe Lebensräume und auf eiweißreiche Nahrung (Käfer und Larven) angewiesen. Solche Lebensräume gebe es immer seltener.

Aus Sicht der Angler ist der Rückgang der Aal-Bestände bedenklich. Das habe verschiedene Ursachen, sagte Gert Wenderoth (Homberg), der Präsident des Hessischen Fischereiverbandes. Die Aale laichen in der Sargassosee, einem Meeresgebiet im Atlantik nahe Florida. Viele Jungtiere würden bei der Rückkehr in die Flüsse bereits an den Flussmündungen abgefischt und nach Asien exportiert.

Ein weiterer Grund für den Rückgang der Aal-Population seien Turbinen von Wasserkraftwerken, die die erwachsenen Tiere auf ihrer Wanderung nicht überwinden könnten. (hro)